
Auch wenn aktuell in weiten Teilen des Landes Eis und Schnee die Landschaften verzaubern, widmen wir uns in Vorbereitung auf das von vielen ersehnte Frühjahr bereits in diesem Monat Krankheitserregern und –überträgern, die schon bald wieder aus ihrer Ruhephase erwachen. Außerdem werfen wir einen Blick auf einen unserer Praxisschwerpunkte: Die Kardiologie.
Parasitenschutz ist wichtig, denn tatsächlich war 2018 zum Beispiel das Rekordjahr der Zecke. Eine gute Parasitenprophylaxe verringert die Risiken und eben auch Zeckenbisse.
Bei den kleinen Blutsaugern, von denen bedingt durch den Klimawandel, auch immer mehr Arten auftauchen, die bei uns bislang nicht heimisch waren, kommt es immer auch darauf an Ihr Tier am besten täglich auf Zecken abzutasten. Sehr gut lässt sich das mit einer Schmuseeinheit verbinden. Finden Sie tatsächlich eine Zecke, entfernen Sie diese schnell, damit das Risiko der Krankheitsübertragung gering bleibt. Keine Angst, eine Zecke zu ziehen ist kein Hexenwerk.
Zecken richtig entfernen
Am besten nutzen Sie dafür eine Zeckenzange oder -karte, die Sie so nah wie möglich am Körper Ihres Tieres ansetzen. Im Internet findet man verschiedene Tipps, wie zum Beispiel die Zecke mit Ölen, Alkohol oder sogar Klebstoff zu betropfen. Tun Sie das bitte auf gar keinen Fall! Die Zecke gerät dadurch in Panik und das Infektionsrisiko für Ihren Liebling steigt, denn die Zecke überträgt mehr Speichel in Hund oder Katze und damit möglicherweise auch Krankheitserreger.
Gehen Sie stattdessen ruhig vor. Haben Sie die Zecke sicher gepackt, vorsichtig herausziehen. Die Bissstelle anschließend optimalerweise noch desinfizieren, um Entzündungen zu vermeiden.
Sollten Sie Probleme haben, eine Zecke zu entfernen oder verbleiben Zeckenreste in der Haut, scheuen Sie sich nicht davor uns zu fragen.
Infektionskrankheiten
Auch hier werden, bedingt durch die globale Beweglichkeit von Menschen und Gütern sowie den Klimawandel neue Erreger eingeschleppt. So gibt es mehr und neue Krankheitsüberträger, die besonders in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und so immer gefährlichere Krankheiten übertragen können.
Wir empfehlen Ihren Liebling also nicht nur vor dem Urlaub vor „exotischen“ Krankheiten zu schützen, sondern auch zu Hause.
Welche Vorsorge gut für Ihren Schützling passen kann, können Sie mit uns gerne besprechen.
Kardiologie
Wenn es nach gemütlichen Stunden in der warmen Wohnung langsam wieder öfter ins Freie geht, achten Sie bei Ihrem Liebling auch darauf, wie er oder sie sich bei längeren Spazier- oder Freigängen verhält. Stellen Sie Leistungsabfall, Schlappheit, Husten oder Atemnot fest, können dies Hinweise auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Diese treten bei Haustieren öfter auf als gedacht und sollten dringend untersucht werden.
Frau Dr. Miels ist überregionale gefragte Expertin auf diesem Gebiet und nimmt sich viel Zeit für Ihre Fellnase. Wir führen die wichtigsten Untersuchungen in unserer Praxis durch: Blutdruckmessungen, Röntgen, EKG und Herzultraschall. Je nach Diagnose können wir dann gemeinsam entscheiden, welche Therapie sinnvoll ist und welche Bewegungen und Belastungen gegebenenfalls vermieden werden sollten oder Ihrem Tier besonders gut tun.
Ihr Team der Tierarztpraxis Kaulsdorf